Download
Das große Glück im Kleinen
Liebe Freunde und Freundinnen, hier kann der "fehlende" Song meiner
Cd "MAGNOLIA" in Cd Qualität heruntergeladen werden.
Das große Glueck im Kleinen Katja Werker
Wave Audio Datei 37.8 MB

Lieber Webseitenbesucher, liebe Webseitenbesucherin.

 

Auf Grund der neuen Datenschutzverordnung  betreibe ich meine Webseite bis auf weiteres ohne Shop und Kontaktformular.

 

Sollten Sie Interesse daran haben, mein neues Album "Magnolia" oder das Album "Lieder vom Küchentisch" direkt bei mir vom Küchentisch zu bestellen, geht das ganz einfach, indem sie mir eine email zu folgender Adresse schreiben :k.werker@web.de.

 

Oder Sie können dbeide Alben signiert bei JPC oder auch bei Amazon bestellen.Die Links  dazu finden sie etwas weiter unten.



21-06-2018

 

Letztes Hauskonzert NRW !     AUSVERKAUFT !!!!

Liebe Freunde und Freundinnen, meine Abschiedtour geht weiter : Am Freitag, den 30.6. bin ich zu Gast bei Susanne Guetschow in St Augustin bei Bonn.
Es wird eines dieser ganz privaten, kleinen Konzerte, die ganz sicher in Erinnerung bleiben.
Susanne hat alles vorbereitet : Garten (für schönes Wetter), Wohnzimmer (für Regenwetter), Getränke und etwas zu Essen stehen bereit.
Noch ein kleine handvoll Plätze gibt es.

Wer gerne kommen möchte, kann hier per email Kontakt aufnehmen und direkt bei Susanne reservieren - bei erfahrt ihr auch die weiteren Details.

susanne.guetschow@gmail.com



Neue Wege

30.5.2018

Liebe Freunde und Freundinnen,

es erreichten mich doch etliche Fragen, ob das stimmt, dass ich zum Jahresende meine Tätigkeit als Bühnenmusikern aufgebe und ich wollte dazu etwas schreiben

.
Zunächst einmal : Ja, es stimmt ! Mit dem Ende diesen Jahres plane ich keine neuen Auftritte mehr und werde mich von den Club - bzw Hauskonzertbühnen zurückziehen.


Trotz oder gerade weil ich gerade das vielleicht schönste Album meiner Laufbahn gemacht habe. Es ist, als ob man nach der Besteigung des Gipfes, der noch fehlte, sagen würde 
"Ok, jetzt ist es gut."

Das hat mehrere Gründe.

 

Der Wesentlichste ist für mich der momentane "Notstand" was die deutsche Musik - bzw Liveszene angeht. Ihr habt es ja beim Echo Eklat auch in den Medien gehört bzw gesehen : In dieser gesamten Branche läuft seit etlichen Jahren einiges schief.


Von den durchweg schlechteren Chancen als weibliche Musikschaffende mal abgesehen : Immer die gleichen Musiker bekommen auf den wenigen medialen Plattformen eine Chance, vom Publikum wahrgenommen zu werden. Und das hat mit künstlerischer Qualität oft überhaupt nichts zu tun. Wer Beziehungen hat, bekommt Chancen. Es wird geschachert und gemanaged was das Zeug hält. Was jetzt überhaupt nicht heißt dass ich alles, was erfolgreich ist, schlecht finde. Im Gegenteil.

 

Es ist nur leider so, dass der ganze, oftmals künstlerisch viel wertvollere "Rest"  - mehr oder weniger - in die Röhre schaut. Eine Branche ohne Arbeitsschutzgesetze, ohne Gewerkschaft, ohne Tarifvereinbarungen, ohne jede Absicherung.


Deshalb  sind die Bandagen, mit denen derzeit im Livegeschäft um Auftrittsmöglichkeiten gekämpft wird sehr hart und die Masse an Musikern, die live spielen möchte (3 Generationen derzeit aktiv unterwegs !!!) ist sehr groß geworden. Ein Grund dafür ist sicher, dass durch die eingebrochenen Cd Verkäufe das Live spielen die einzige noch existente Einnahmequelle für Musiker ist.  Und deshalb ist das Musikgeschäft in den vergangenen 2, 3 Jahren zum Teil so absurd geworden,  dass ich manchmal nicht fassen konnte, was eigentlich los ist.


Sicher, in jedem Job gibt es mal Tage, wo es keinen wirklichen  Spass macht und trotzdem macht man weiter. Das habe ich auch gemacht. Weil auch immer wieder gute Zeiten kommen. Weil man zwischen allen Schwierigkeiten immer wieder tolle Sachen erlebt. Super nette Menschen trifft, alles bestens läuft. Sich Leute reinhängen, damit ein Konzert zu stande kommt. Veranstalter, die ihre Künstler zu schätzen wissen und dementsprechend behandeln.


Doch es gibt eben auch die andere Seite : Und gerade das Konzerte spielen mit dem stundenlangen Autofahren und dem heimatlosen herumsitzen in  Garderoben und Backstages, manchmal nicht so tollen Hotelzimmern (oft aber auch ganz tolle ), verlangt der Psyche wirklich einiges ab. Da muss man schon stark sein. Ein Kollege sagte neulich in einem Radiointerview, dass aus seiner Sicht der Job als Singer Songwriter ein sehr einsamer ist.Und ich teile diese Meinung.

 

Nicht umsonst sind viele Musikschaffende im Laufe ihrer Karriere irgendwie Drogen- , Erfolgs- oder Alkoholsüchtig geworden (oder alles zusammen). Wahrscheinlich, weil es mit etwas "Stoff" etwas leichter ist, diesen Spagat im Kopf zu verkraften.


Den Spagat zwischen der eigenen Identität, des privaten Menschen mit all seinen Ängsten, Nöten und Unsicherheiten, dem hohen Anspruch an sich selbst, dem man kaum gerecht wird  und dem, was man auf der Bühne am Abend dem Publikum präsentiert.

 

Oft liegen wirklich Welten dazwischen.


Etliche  Jahre habe ich das nun  mitgemacht. Ich  habe versucht, so gut ich konnte,  mitzuhalten, ein dickeres Fell zu bekommen, es sehr professionell  zu betrachten. Mich besser zu organisieren, weiterzuentwickeln. Am Instrument besser zu werden, aus dem Glauben heraus, dass sich Qualität und Beharrlichkeit am Ende durchsetzt. Habe alte oder neuen Buisenesskontakte zu halten oder zu knüpfen versucht. Versucht, meine Ansprüche herunterzuschrauben. Es zu nehmen, wie es ist.

 

Oder am Besten eben nur das Postive zu sehen.


Aber es ging auf Dauer nicht.


Es fühlte sich für mich in den letzten Monaten so an, als wenn all meine kostbare Zeit und Energie in Lichtgeschwindigkeit in einem schwarzen Loch verschwindet. Ein Loch so schwarz wie das Ende der Galaxie. Und dieses Verschwinden meiner Energie gab mir das Gefühl, dass all mein Talent, all meine Bemühungen, all das, worauf ich meine Werte baue,  letztlich nichts mehr wert sind.


Was mich dazu bringt, zu sagen : "Ich möchte diesen Beruf so nicht mehr ausüben. " sind die endlosen Stunden am PC, in denen ich zum Beispiel hunderte Mails an Konzertveranstalter schicke, auf die dann noch nicht mal eine Antwort kommt. Es sind die immer schlechter werdenden Konditionen, die Künstlern für das Livespielen hinnehmen sollen. Und wenn ich es nicht mache, machen es garantiert 20 andere. Für ein warmes Essen spielen. Für einen Hut spielen, alles auf eigenes Risiko. Natürlich ist es nicht immer so, ich habe das auf grund meines Werdegangs noch das Glück meistenteils zu guten Konditionen zu spielen, aber die Tendenz ist eindeutig. Es ist so ein Fass ohne Boden, in dem man sitzt und versucht, nicht unterzugehen. Und die Kollegen, mit denen ich darüber spreche, bestätigen mir das auch.

 

Manche haben schon aufgegeben.


Was mich dazu bringt, einen neuen Weg zu gehen, ist das von Veranstaltern monatelang hingehalten werden und dann passiert doch nichts. Das am -wörtlich-  : "Marktwert gemessen " werden. Als sei ich ein Produkt. Und das in meinem Alter ! Das Respektlose. Das unausgesprochene , aber ganz klar existente  : " Gefällt mir ganz gut, was Du machst, aber ich nehm dann  doch lieber eine 30 Jährige mit langen Haaren und kurzem Rock, irgendwas mit Country. Da kommen dann wahrscheinlich mehr Besucher zum Konzert."  Und genau dieses immer gleiche Bild von einer Musikerin sieht man dann im Programmhinweis des Veranstatungsortes,  in regelmäßigen Abständen, über das Jahr verteilt, mit dementsprechenden Pressefotos.Für mich ist aber kein Platz. Das ist deprimierend und macht mich ungeheuer wütend.


Es sind Die so gut wie vergeblichen Bemühungen, im Radio stattzufinden, obwohl meine Songs wirklich gut sind.


Es sind die an sich unerträglichen Leute,  zu denen man nett ist, um es sich nicht ganz mit der Musikindustrie zu verscherzen. Es ist der Abscheu, den ich mir selbst gegenüber empfinde, wenn ich jemandem, von dem ich genau weiß, das er oder sie sein Publikum belügt, meine Meinung nicht offen gesagt habe, weil ich die Konfrontation gescheut habe.


Sie glauben gar nicht, wieviele "Barden" von sozialer Gerechtigkeit und der inneren Erleuchtung singen und in Wirklichkeit abgezockte Egomanen sind, die sich für wirklich nichts anderes als ihren eigenen Vorteil interessieren. Man erkennt sie im übrigen auch daran, dass sie manchmal von sich selbst in der dritten Person sprechen. Und diese Leute bekommen dann Preise, Airplay, Anerkennung, was weiß ich.


Ich bin zur Jahreswende davon nicht nur seelisch, sondern letztlich auch körperlich krank geworden.  Zuerst bekam ich eine schmerzhafte und sehr hartnäckige Gürtelrose links im Gesicht. Dann rechts. Dann, zeitgleich,  eine schwere Grippe. Dann, am Folgetag meines ersten Auftritts nach dieser wirklich deftigen Krise in Hamburg,  schwere Bandscheibenprobleme, so dass ich überhaupt nicht mehr aufstehen konnte.

 

Das hat mich dann letztlich aufhorchen lassen, war so ein Wendepunkt. Denn wenn man, vor allem als Mutter,  nicht mehr alleine zur Toilette kommt, ist das wirklich beängstigend.


Es ging mir dann, nachdem mir langsam dämmerte, dass ich wirklich etwas ändern muss, um aus dieser Lage heraus zu kommen, rasch besser. Niemand anderes würde die Antwort in einem goldenen Umschlag an meiner Haustür abgeben. Die Lösung  lag in mir selbst.


Auch wenn es mir in den ersten Wochen sehr fremd vorkam : 


So lange hatte ich mich mit dem Musikerin sein zu 100 % identifizert. All die Schwierigkeiten, die ich mit der Musikbranche und meiner Identität als Musikerin habe, habe ich eben irgendwie versucht, im Zaum zu halten oder als "notwendiges Übel" zu akzeptieren. All die verpasste Chancen meiner Musikerlaufnahn, für die ich mir selbst die Schuld gab, die Respektosigkeiten von Leuten, denen ich ausgesetzt war, weil sie die Macht hatten, so mit mir umzugehen,  ratterten Monate lang , auch Nachts in meinen Träumen, in meinem Kopf an mir vorbei. Wieder und wieder. Ich wachte nachts auf und weinte.  Hättest du dummes Huhn  in der und der Situation besser das und das gemacht, dann wärst du jetzt da und da.

 

Gegrapsche an Po und Busen vom Veranstalter auf dem Weg zu Bühne (!), Beschimpfungen unter der Gürtellinie von total betrunkenen Studiobesitzern, ganz zu schweigen von dem "Busienesspartner", der mich behandelte wie ein Stück Dreck, nachdem der Vertrag unterschrieben war, ich aber keine Beziehung mit ihm eingehen wollte. Ich habe das alles stillschweigend hingenommen. Die Schuld bei mir gesucht. So ist die Branche eben, ein Haifischbecken, das weiß ja jeder. Und jeder, der sich hineinbegibt, ist es eben selber Schuld, wenn er zerissen wird. Krasse Enttäuschungen von Leuten, die ich seit 20 Jahren kenne, und die mir so nahe gingen, dass ich dachte " Das darf einfach nicht wahr sein. "

 

All das arbeitet in mir und ich weiß : ich werde noch einige Monate brauchen, in denen ich einfach nur Zeit für mich habe und mich neu kennenlerne. Herausfinde, was ich eigentlich möchte.


Ich kann mir  eine Auszeit nehmen und werde das auch machen.  Bis ich weiß, wohin mich der Weg führt. Ich möchte eine zeitlang sagen dürfen : Ich muss jetzt nichts leisten, ich bin einfach nur da." Was vielleicht auch daran liegt, dass ich seit Jahren meine Cds selbst mache und mich nicht für die Produktion eines Albums, wie andere meiner Kollegen, mit 20000  oder sogar 40000 euro verschuldet habe.  Ich kann es verstehen, denn der Künstler will sich ja ausdrücken, in der Öffentlichkeit stattfinden. Aber diese Hypothek ist schon hoch.


Einige fragten : "Kannst du denn nicht die Live Musik etwas herunterfahren und parallel etwas anderes machen ? Und ich muss sagen : Nein, das kann ich nicht.


Es ist eine grundsätzliche Entscheidung. Entweder ich lebe im privaten oder im öffentlichen. Entweder ich bin Berufsmusikerin und packe alle paar Tage das Auto, um loszufahren, oder ich bin es nicht.


Es waren viele unfassbar schöne Momente, Begegnungen und Konzerte dabei in den vergangen Jahren und ich habe es als Privileg empfunden, mich selbst auf diese Weise entfalten und auszuloten zu können. Meine stets präsenten Ängste zu überwinden. Getragen werden vom Publikum, es gibt nichts vergleichbares. Aber die Zeit ist nun reif um einen anderen Weg zu gehen.


Ich habe die aktuellen Gegebenheiten der Musikszene nicht gemacht und ich werde sie auch nicht ändern können. Es ist einfach der Lauf der Zeit.  Die Abgestumpftheit, die ich persönlich (und ich spreche da nur von mir selbst ) als Musikerin  heute  an den Tag legen muss,  um in dieser "Kulturlandschaft" weiter zu bestehen, sie ist für mich einfach nicht mehr akzeptabel, denn sie ist mein innerer Tod. 

 

Ich kann und möchte das nicht mehr in meinem Leben haben. Sicher werde ich Zeiten erleben, in denen mir klar  wird, was ich selbst ändern kann und muss. Nicht die anderen.
Ich werde meine Schlüsse daraus ziehen.


Ich möchte , wie früher, als ich  14 Jahre alt war und begann, Songs von Paul Simon zu lernen, die mein Rettungsanker in einem Meer der Verzweiflung waren, den Sprit diese Zeit spüren.

 

Diese Zeit, dieses Songwriting, aus der meiner Meinung nach alle, die heute mit einer Gitarre auf der Bühne stehen ja letztlich kommen. Nur scheinen das viele - und zum Teil sogar ich selbst -  doch irgendwie, irgendwo auf dem Weg  vergessen zu haben.
Vergessen, worum es bei dieser Singer - Songwriting Sache eigentlich geht.


Ich will das aber nicht vergessen. Weil ich Verantwortung habe, wenn ich mir meine Gitarre um den Bauch hänge und von inneren Einsichten singe. Mit selbst gegenüber. Der Kunst gegenüber. Meinem Publikum gegenüber.


Und bevor ich wirklich zu alt bin, um etwas Neues zu beginnen und bevor  all die Freude an meiner Musik oder, noch schlimmer, der von Paul Simon oder Davd Bowie, verliere, möchte ich sie für einige Zeit in ein ruhiges, sonniges Zimmer legen und ihr den Raum geben, zu genesen.


Besser kann ich im Augenblick nicht in Worte fassen.

Und ich bedanke mich bei allen Menschen, die gut zu mir waren und mich unterstützt haben. Die mir schrieben, wie wichtig ihnen meine Musik ist. Das ihnen meine Texte viel bedeuten. Das hat mir unheimlich viel Kraft gegeben und bedeutet mir sehr viel.


Denen, die mich  belogen , betrogen, ausgenutzt, ausgegrenzt,  herablassend behandelt, belästigt, über mich geurteilt, hinter meinem Rücken Unwahrheiten über mich verbreitet haben, weil sie glaubten, sie könnten sich das erlauben, sage ich heute :


Ihr könnt mich mal.


Es gibt Besseres, was ich mit meinem Leben anfangen kann.

 

Und das werde ich machen.

Katja Werker, am 30.5.2018


KATJA WERKER - MAGNOLIA

NEUES ALBUM AB FRÜHJAHR 2018

PHYSISCHE CD :

signiert bei JPC : https://tinyurl.com/yay3lekz

Amazon :  https://tinyurl.com/yar8zwmu

 

DOWNLOAD ODER STREAM :

amazonmp3 : https://tinyurl.com/ybmjnlda
spotify : https://tinyurl.com/y8zdym6j
I tunes : https://tinyurl.com/y985v2xw
google mp3 : https://tinyurl.com/yb68y2de
deezer : https://tinyurl.com/yahyuzxb


Daß es sich lohnt, neue Wege zu gehen und sich selbst neu zu entdecken, neu anzufangen im eigenen Leben, egal in welchem Alter, ist ein Thema, das in Werkers´ nun bald 20 Jahre umfassenden Schaffen als Musikerin immer wieder aufblitzte, nun aber - mal mehr, mal weniger vordergündig - zum zentralen Konzept für dieses komplett deutschsprachige Album wurde.

 

Magnolia“ ist, wie schon der Vorgänger „Lieder vom Küchentisch“, in den vergangenen 2 Jahren in Werkers´ hauseigenem Studio und unter ihrem Label „Küchentisch Productions“ entstanden. Um so authentisch wie nur möglich und ohne Druck von außen zu arbeiten, nahm Katja Werker vom Songwriting über die Arrangements, bis hin zu Artwork, Mix und Mastering konsequent  ihre Sache selbst in die Hand und zeigt mit MAGNOLIA auch, dass Frauen in der Musikproduktion längt angekommen sind. Auch dieses un-abhängig werden ist Teil der Entstehung von MAGNOLIA.

 

Während „Lieder vom Küchentisch“ (2014) eher reduziert instrumentiert war, gönnt sich die Essenerin nun etwas üppigeres Beiwerk : So hört man neben sehr intimen unplugged Tracks an Gitarre und Ukulele auch Reggea Rhythmen, mal ein ziemlich trashiges Schlagzeug, knarrige E-Bässe und diverse erstklassige Gastmusiker wie Laurent Duclouet (dr), Uli Kringler (bass, git), Rene Pütz (bass, drums, piano) und Chris Schmitt (voc). Dazu Werkers typisches Beiwerk aus Beats, Streicherflächen und allerlei eingewebten Percussion - Samples, mit dem die Künstlerin tief in ihre ganz eigene Trickkiste greift .

 

Überhaupt : mehr Einblicke in sein bzw ihr persönliches Innenleben kann uns ein Künstler/eine Künstlerin kaum geben : Sehr direkt und offen nimmt Katja uns mit ihren 12 selbst komponierten, sehr poetischen Liedern mit auf eine Reise in den Orbit ihrer unverwechselbaren Stimme und Sprache. Und beweist damit wieder einmal, dass sie eine der ausdrucksstärksten Sängerinnen und Songschreiberinnen in Deutschland ist.

 

Magnolia“ heißt Katjas neues Album, denn die Magnolie, der weiß - rosa bis violett blühende Baum, der jedes Jahr, eher als alle anderen Pflanzen, aufs neue geradezu verschwenderisch aufleuchtet und damit die Einsamkeit und Tristesse des Winters durchbricht, steht für Werker symbolisch für das Wunder des Neubeginns.


LIVE KONZERTE

Mit meinem neuen Album und einigen meiner älteren englischen und deutschen Songs, sowie "Meilensteinen der Musikgeschichte", die mir sehr am Herzen liegen, bin ich das ganze Jahr über in ausgesuchten Locations live unterwegs.

Ich spiele vornehmlich Club - und in den vergangenen Jahren vermehrt Hauskonzerte, was mir wegen der persönlichen, lockeren Athmosphäre besonders gut gefällt.

Ganz große Bühnen bzw. Häuser sind mir aber auch nicht unbekannt.

Ich spiele dabei   vorrangig auf meiner Akustik Gitarre, einer Yamaha AM1. 

Während meiner Auftritte wechsle ich dann hier und da  zu elektrischer Gitarre (Vintage Tele Reissue ´52) und anderen Tunings (akustische Gitarre Drop D). Auch meine "UKI", eine Sopran Ukulele, sowie ein Gitarren - bzw Gesangslooper gehören mittlerweile zum festen Bestandteil meiner Soloperformance.

Zukünftig möchte ich die Möglichkeiten des digitalen live Sampling noch mehr erforschen.

So bleibt das live spielen für mich ein beständiger Fluss von altbewährtem und neuen Herausforderungen.


LIVETERMINE

(weitere Termine in Mittel und Süddeutschland in Vorbereitung)

17.02. Hamburg, Fischhalle Harburg
21.02. Geheim Show
09.03. Duisburg, Hauskonzert Grammatikoff Private Show
24.03. Berlin, Hauskonzert Private Show

25.03. Dresden, Dreikönigskirche
20.04. Essen, Grend https://tinyurl.com/yaddpxz8
25.04. Witten, Maschinchen Buntes  http://tiny.cc/amecpy
28.04. St Beromünster (CH), Stiftstheater http://tiny.cc/gpecpy
29.04. Bad Säckingen, Fuchshöhle http://tiny.cc/6necpy
05.05  Maintal ( bei Frankfurt), Schalander AUSVERKAUFT !!!

31.05. Bremen, Sendesaal http://tiny.cc/5pecpy
01.06. Hamburg Kirche, Moorflet http://tiny.cc/a0ecpy
14.06. Bielefeld, Smartstage Jazzclub http://tiny.cc/nyecpy
16.06. Berlin Bistro Naumannküche http://tiny.cc/wxecpy
30.06. St. Augustin Hauskonzert reservieren : http://tiny.cc/o8ecpy
15.08. Carwitzer Sommerkonzerte Kirche Carwitz http://tiny.cc/usecpy

17.08. Lüneburg Kaffeehaus Kaltenmoor
07.12. Bad Honnef Gewölbekeller http://tiny.cc/nqecpy

 



ÜBER KATJA

"WENN SIE SPIELT; STEHT DIE WELT STILL."

(Tankred Stachelhaus, NRZ)

 

So lautete nur eine der vielen Überschriften, die Journalisten bisher über diese Ausnahmekünstlerin verfasst haben und in erster Linie beschreiben sie damit wohl Katjas unglaubliche Stimme, die auf direktem Wege das Herz berührt.

 

Dabei ist Mainstream Pop  nicht Katjas Sache. Es ist ihre ganz eigene Mischung aus Folk, Pop und Indie Elementen, die sie bundesweit und über die Grenzen von Deutschland hinaus bekannt gemacht haben.

 

 

Die Essenerin setzt dabei nicht nur stimmlich von der Masse ab, sie ist auch eine Perle der deutschen Liedermacher/innen - Szene. Die feine, tiefgründige Poesie ihrer Texte sucht ihresgleichen. So wurden Werkers Qualitäten als Songschreiberin auch von bekannten Größen wie Marie Boine, Gitte Haennig und Stefan Stoppok entdeckt, die Katjas Titel für ihre eigenen Alben coverten.

 

In der "Liederbestenliste" erreichten Katjas Songs Platz #2 und #5 und einige Titel wurden jüngst für den "Just Plain Folk" Award 2017 nominiert.

 

Darüber hinaus gewann Katja, nach Abitur und Kunsstudium, zu Beginn ihres musikalischen Werdegangs etliche Nachwuchswettbewerbe, darunter den „ Hamburger Stimmtreff “ der Popakademie Hamburg, bevor sie im Jahr 2000 den ersten  von drei großen Plattenverträgen unterschrieb. Ihr Debütalbum „ Contact Myself ” (BMG/RCA) erreichte, gekoppelt an einen Auftritt in der RTL Serie “Hinter Gittern”, aus dem Nichts die deutschen Albumcharts und gilt bis heute unter Musikliebhabern und Kritikern als Meilenstein der deutschen Popmusik.

 

In der Zdf - TV Krimi Reihe "Marie Brandt" wurde Katja´s Song "Carried the Cross" jüngst als Score Musik hinterlegt, was in der darauffolgenden Woche dem mittlerweile 16 Jahre alten Album " Contact myself", auf dem dieser Song enthalten ist, einen Einstieg in die TOP 12 der  Amazon Verkaufscharts bescherte.

 

In den Medien war Katja zeitweise stark vertreten, so widmete die Zeitschrift "Brigitte" ihr eine 6 Seiten Story und Katja erzählte in den Talkshows SWR "Nachtcafe" und WDR "Kölner Treff" aus ihrem bewegten Leben. Ab 2008 schreibt Katja hre Songs vorwiegend in ihrer Muttersprache, deutsch. 

 

Seit 2009 ist Katja mit ihrem immer wieder neuen Soloprogramm unterwegs, das sich durch den engen Kontakt zum Publikum und den unterhaltsam - witzigen Geschichten, die die Künstlerin zwischen den Songs zu Besten gibt, auszeichnet. Hier spielt jemand nicht einfach seine Songs herunter, sondern lebt das Künstlerdasein mit Haut und Haar. Katja begleitet sich hierbei auf ihre unverwechselbare Art mit akustischen und elektrischen Gitarren, Mandoline und Ukulele.

 

Katja teilte sich dabei  die Bühne unter anderem mit David Knopfler, Alanis Morissette (als Support), Manfred Maurenbrecher, Wolf Maahn, Erich Schmeckenbecher (Zupfgeigenhansel), Cynthia Nikschas, Nadine Fingerhut, Stefan Stoppok (als Gast und Support), Astrid North, Martin Gallop, Sebastian "Sebel" Niehoff,  und  gab bundesweit unzählige Solo Haus und Clubkonzerte.

 

Auf ihren Studioalben wurde sie unter anderem von Nippy Noya, Sven Regner (Element of Crime), Stoppok, Dave King, Manfred Leuchter, Ian Melrose und Beo Brockhausen begleitet.

 

Für das weltweit bekannte Ambience Duo "Blank & Jones" sang Katja als einen Song ("Cruel love")  , das ebenso weltweit rennomierte audiophile Plattenlabel „Stockfisch Records “ produzierte von und mit Katja das Album "Mitten im Sturm" und für die TV- Werbung des online Partnervermittlers "Parship" sang Katja 4 Jahre lang  die Titelmelodie.

 

Mit Ihrem Album „Lieder vom Küchentisch“ (2014) erfüllte sich Katja einen langgehegten Traum und gründete Ihr eigenes one-woman Plattenlabel "Küchentisch Productions", auf dem nun mit jeder erdenklichen künstlerischen Freiheit  alle ihre Cd erscheinen.

2014 reiste sie dann in Peter Gabriels  Real World Studios, um dort ein Live Album mit Coverversionen aufzunehmen.

 

Auf der Bühne ist Katja stets ein Erlebnis, denn die ebenso charismatische wie scheue Musikerin bedient alles andere als ein Klischee. Katjas Songs sind echt, autobiographisch und beinhalten eine gehörige Portion Melancholie, die man auch „Blues” nennen könnte. Dabei vermischt Katja , von ihren Wurzeln der Singer- Songwriterin ausgehend, ihre feinfühligen Songs auch mit Rock Pop , dann wieder mit Jazz oder auch Funk Elementen. Allenthalben blitzt sogar ein wenig Punk auf

 

...absolut Hörenswert !!!